
Ein Bergsee auf 55 m Meereshöhe
Die Wasseroberfläche des kleinen Alpinumweihers ist bedeckt mit hunderten Seerosen. Besonders in der Blütezeit der Pflanzen von Juni bis September bietet sich den Besucher*innen der Flora hier ein prächtiges Schauspiel.
Das Alpinum, eine künstlich angelegte Felsengruppe, gab dem Weiher seinen Namen.
Der Weiher ist benannt nach der hinter ihm aufragenden Felsengruppe des Alpinums, die aus Natursteinblöcken gebildet wurde. Über diese ergießt sich ein künstlicher Wasserfall in das Gewässer. Die Technik zur Umwälzung des kleinen und ökologisch sensiblen Parkweihers, der aufgrund der Seerosenbepflanzung als Sonderbiotop gilt, befindet sich im und in der Nähe des Gebirgsfelsens. Der Wasserfall reichert den Weiher zudem mit Sauerstoff an. Wie der Floraweiher wird der auch Alpinumweiher heute zusätzlich über eine Ringwasserleitung mit Grundwasser aus einem eigens angelegten Brunnen versorgt.
Seerosen haben nur eine durchschnittliche Blühzeit von nur vier bis fünf Tagen. Dass der gesamte Alpinumweiher von Juni bis September dennoch durchgehend voller Blüten ist, liegt daran, dass die Seerosenpflanze während dieser Zeit immer wieder neue Knospen entwickelt. Diese schieben sich über die Wasseroberfläche hinaus und öffnen sich als Blüte.
Von Juni bis September bieten Seerosen den Besucher*innen ein prächtiges Schauspiel.
Die Mär, dass Seerosen Schwimmer*innen unter Wasser ziehen, ist weit verbreitet. Die Pflanzen sind lediglich in den wenigen Fällen gefährlich, in denen man sich mit den Beinen in den Unterwassertrieben verheddert und dann in Panik gerät. Da das Schwimmen in den Kölner Parkweihern allerdings nicht erlaubt ist, kann es hier zu solchen Unfällen erst gar nicht kommen.




















