Die Kölner Parkweiher
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Die Kölner Parkweiher

Die Kölner Parkweiher
Alpinumweiher

Entdecken und erleben Sie mit uns den Alpinumweiher mit seinen Seerosen: Lesen Sie Infos und Geschichten, hören Sie sich unser Audio-Angebot an und finden Sie im Bereich Aktivitäten und Service Ideen für Ihren Ausflug am Alpinum- und Floraweiher.

Entstehungszeit
1912–14
Gartenarchitekt
P. Esser
Wasserfläche
0,12 ha
Wassermenge
1.058 m3
Maximale Tiefe
1,20 m
Blick auf den Alpiniumweiher von dem Spazierweg aus.

Ein Bergsee auf 55 m Meereshöhe

Die Wasseroberfläche des kleinen Alpinumweihers ist bedeckt mit hunderten Seerosen. Besonders in der Blütezeit der Pflanzen von Juni bis September bietet sich den Besucher*innen der Flora hier ein prächtiges Schauspiel.

Blick über den Weiher auf das Alpinum, das künstlich angelegte Gebirge.

Das Alpinum, eine künstlich angelegte Felsengruppe, gab dem Weiher seinen Namen.

Der Weiher ist benannt nach der hinter ihm aufragenden Felsengruppe des Alpinums, die aus Natursteinblöcken gebildet wurde. Über diese ergießt sich ein künstlicher Wasserfall in das Gewässer. Die Technik zur Umwälzung des kleinen und ökologisch sensiblen Parkweihers, der aufgrund der Seerosen­bepflanzung als Sonderbiotop gilt, befindet sich im und in der Nähe des Gebirgsfelsens. Der Wasserfall reichert den Weiher zudem mit Sauerstoff an. Wie der Floraweiher wird der auch Alpinumweiher heute zusätzlich über eine Ringwasser­leitung mit Grund­wasser aus einem eigens angelegten Brunnen versorgt.

Infokasten

Seerosen haben nur eine durchschnittliche Blühzeit von nur vier bis fünf Tagen. Dass der gesamte Alpinumweiher von Juni bis September dennoch durchgehend voller Blüten ist, liegt daran, dass die Seerosenpflanze während dieser Zeit immer wieder neue Knospen entwickelt. Diese schieben sich über die Wasseroberfläche hinaus und öffnen sich als Blüte.

Zwei Nilgänse sonnen sich am Ufer des Alpinumweihers und ein Graureiher schreitet zwischen den Seerosen im Wasser.

Von Juni bis September bieten Seerosen den Besucher*innen ein prächtiges Schauspiel.

Die Mär, dass Seerosen Schwimmer*innen unter Wasser ziehen, ist weit verbreitet. Die Pflanzen sind lediglich in den wenigen Fällen gefährlich, in denen man sich mit den Beinen in den Unterwassertrieben verheddert und dann in Panik gerät. Da das Schwimmen in den Kölner Parkweihern allerdings  nicht erlaubt ist, kann es hier zu solchen Unfällen  erst gar nicht kommen.

Wo das Edelweiß blüht

Das Alpinum, auch die „Kölschen Alpen“ genannt, ist ein spezieller Steingarten im Norden des Botanischen Gartens, mit dem Schwerpunkt auf Pflanzen aus anderen hochalpinen Regionen der Welt. Die künstliche Gebirgslandschaft gehört zum Originalbestand des Schaugartens, der zwischen 1912 und 1914 als Erweiterung der Flora angelegt wurde. Große und mittelgroße Kalksteinbrocken aus Steinbrüchen nahe Wülfrath wurden hier von italienischen Baumeistern zu einem künstlichen Gebirge geformt. Auf diesem sind die robusten Pflanzen, die aus höheren Lagen und nach Herkunftsregionen sortiert wurden, gepflanzt.

Dabei haben es alpine Pflanzen im milden Rheinland gar nicht leicht. Während sich die Palmen sehr wohlfühlen, haben es Enzian, Edelweiß und Co. schwer, ohne raue Gebirgskälte, eine konstante Schneedecke und optimale Feuchtigkeitswerte zu überleben. Das ist eine Herausforderung für die Gärtner*innen der Flora, denn Schnee ist im milden Klima der Kölner Bucht selten. Ausgleich schaffen ein durch spezielle Mineralien angereicherter Boden und der Weiher. Er erhöht die Luftfeuchtigkeit rund um den Kunstfelsen.

Bei besonderer Trockenheit kann das Alpinum zusätzlich mit einer Sprüh­nebelanlage aus den 1950er Jahren befeuchtet werden. Doch auch hier hinterlässt der Klimawandel seine Spuren: Während anfangs noch Pflanzen aus Hochgebirgen in der Anlage überleben konnten, mussten sie seit der Jahr­tausend­wende zunehmend durch Arten aus mittleren Regionen ersetzt werden.

Von dem weg durch den Botanischen Garten, sieht man die bepflanzte kleine Felswand Alpinium.
Die neuen Schaugewächshäuser in der Flora.

Ein Garten für die Wissenschaft

Der auf seine Art besondere Parkweiher wurde zwischen 1912 und 1914 im Zuge der Erweiterung der Flora angelegt. Die 4,7 Hektar große Parkvergrößerung wurde von der Stadt Köln direkt an die bestehende Gartenanlage angrenzend gebaut.

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Die App für Ihren Parkweiher-Besuch

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Gartenlokal im Botanischen Garten

Dank Augusta

Am Botanischen Garten 1a

50735 Köln

Telefon: 0221 2848488

Informationen: dankaugusta.de

Der Zugang zum Gartenlokal erfolgt nach Schließung der Eingänge des Parks über den Parkplatz „Am Botanischen Garten 1a“

Botanischer Garten

Haupteingang: Alter Stammheimer Weg, Köln Riehl

Telefon: 0221 560890

Eintritt frei

April/Mai: 8 bis 20 Uhr

Juni/Juli: 8 bis 21 Uhr  

August/September: 8 bis 20 Uhr

Oktober bis März: 8 bis 17 Uhr

Alpinumweiher | Die Kölner Parkweiher

Anfahrt zum Alpinumweiher

ÖPNV: Straßenbahnlinie 16, Haltestelle Kinderkrankenhaus, Bus 140, Haltestelle Bodinusstraße, Auto: Parkplatz Flora Köln

Routenplaner

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